kfd essen


Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü


Abendwallfahrt Saarn 08.06.10

Aktuell



„Hier ist spirit – hier tanken Sie auf“
400 Frauen bei kfd-Abendwallfahrt nach Mülheim-Saarn











„Schwebt Maria weiter hinauf in den Himmel oder kommt sie zu uns herab?“,
fragte Barbara Pott, Geistliche Begleiterin des kfd-Diözesanverbandes
am Ende der Abendwallfahrt nach Mülheim-Saarn mit Blick
auf das Marienbild in der Wallfahrtkirche.
Viele Frauen hatte den Eindruck: Maria ist herabgekommen –
hat sich zu Beginn der Wallfahrt an unsere Seite gestellt.




Zu dem Zeitpunkt nämlich, als Elisabeth Hartmann-Kulla, Diözesanvorsitzende
der kfd, im Kreuzgang des Klosters 400 Frauen begrüßte, die sich um eine Aral-
Zapfsäule versammelt hatten. Alle wussten, was es heißt, mit dem letzten
Tropfen an eine Tankstelle zu fahren – im wörtlichen oder im übertragenen
Sinn. Die Zuversicht, bei der Wallfahrt „betankt“ und gestärkt zu werden,
breitete sich aus.



Und dann breitete sich der Zug der Frauen aus. In einer langen Prozession
bewegten sie sich um die Klosteranlage herum zu zwei weiteren Haltepunkten.
Tankstelle bedeutet auch: Ölwechsel, Reifendruck messen, Auto waschen,
einkaufen. Barbara Pott: „Wer mit seinem Auto schlecht umgeht, gefährdet
andere und sich. Wie gehe ich mit mir um?“ Auf dem Weg durch die grüne
Natur konnte der Atem in Leib und Seele fließen. „Kraft von oben“ wurde
spürbar. „Hier ist spirit, hier tanken Sie auf!“



„Sichtbar“ wurde die Kraft Gottes am Beginn der Eucharistiefeier, die Pater
Dominik Kitta, Diözesanpräses der kfd, mit den Frauen feierte. Nachdem er das
Evangelium gelesen hatte, fiel ein großes rotes Tuch von der Orgelbühne und
wurde über die Köpfe aller nach vorne gezogen und an Zapfsäule und Altar
befestigt. Das Wort Gottes und die Eucharistie stärken und nähren – und füllen
den Tank für den weiteren Weg.






Und Maria? Offensichtlich hatte sie sich wirklich schon zu Beginn des Abends
aus dem Himmel herabbewegt und neben die Zapfsäule gestellt wie es das Bild
auf dem Liedheft zeigte. Im Marienlob am Ende der Eucharistiefeier erfuhren
die Wallfahrerinnen Maria als „Tankwartin“, die beim Volltanken hilft und
mitgeht auf den manchmal steinigen Wegen des Alltags. „Sie ermutigt mich,
anderen von der hier erfahrenen Kraft weiterzuschenken.“
Nach der Feier waren alle zu einer Rast im Jugendheim eingeladen. Viele
dankbare Stimmen waren zu hören: „Man konnte in aller Fülle auftanken: ‚Bitte,
einmal voll!‘ Eine Wohltat für die Seele.“

Text: Marie-Luise Langwald
Fotos: Maria Berberich




Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü