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50 Jahre kfd im Bistum Essen
- in Bewegung bleiben
- angestoßen werden
- im Spiel bleiben
Bälle, kleine , große, bunte Bälle- sie bestimmten das Bild der Jubiläumsfeier des kfd-Diözesanverbandes, als er sein 50 Jähriges Bestehen feierte. Den wichtigsten Satz des Abends sagte Herr Weihbischof Franz Vorrath, der mit den Gästen die Eucharistie feierte , die durch die Tänzerinnen der kfd einen besonderen Charakter erhielt:: "Wie schön, dass es die kfd im Bistum Essen gibt, wir hätten sie sonst sehr vermisst." . Dieses Kompliment und den damit verbundenen Dank für die Leistung des Verbandes, seit 50 Jahren wider der Resignation und Enttäuschungen in Kirche und Gesellschaft leidenschaftlich die Frohe Botschaft zu bezeugen, nahmen die Diözesanvorsitzende, Anneliese Müller, Elisabeth Hartmann-Kulla und Christel Misz, gerne an.
Und die Bälle rollten weiter an diesem Abend. Sie wurden von der Schauspielerin Veronika Maruhn und dem Schauspieler Francesco Russo im "Jubiläumsspiel" gehalten. Die beiden Künstler gaben den Anpfiff zu den besonderen Grußworten, in denen die Verdienste der kfd in den 50 Jahren gelobt wurden. So hob die Bundesvorsitzenden der kfd, Maria Theresia Opladen die Spannung zwischen Mystik und Politik hervor, die die Arbeit des Diözesanverbandes immer geprägt habe und sie nannte dafür die Entwicklung des "Essener Modell " des Miteinanders von Geistlicher Begleiterin und Präses und die vielen Unterschriftenaktionen z. B. gegen gentechnisch manipulierte Lebensmittel.
Dezernent Dr. Wilhelm Tolksdorf lobte für das Bistum Essen die seit vielen Jahren bewährte Zusammenarbeit von Frauenseelsorge und kfd und hob stellvertretend für den Erfolg dieser Verzahnung die seit fast 30 Jahren bewährte Arbeit mit Alleinerziehenden hervor.
Für den Diözesanrat sprach die Vorsitzende Marlies Schröder dem Diözesanverband einen großen Dank für das breite ehrenamtliche Engagement der Frauen in den Gemeinden aus, was entscheidend dazu beigetragen habe, dass die Gemeinden und damit die Kirche im Bistum Essen lebendig geblieben sei.
Spielerisch wurden Ehemalige aus den verschiedenen Diözesanvorsitzendenteams auf einer "Trainerbank" über Motivation und Erfolge in ihrer Arbeit befragt und Elisabeth Schewe, Margret Holdmann und Irmentraud Kobusch gaben ausführlich Antwort z. B. zum ersten Diözesanvorsitzendenteam, zur Mitarbeiterin im kfd-Besuchsdienst oder zum neuen verbandlichen Amt der Geistlichen Begleiterin.
Und weil alle Gäste viel Freude an dem Spiel mit den Bällen entwickelten, sorgte die Diözesanvorsitzende, Anneliese Müller, am Ende des "Jubiläumsspiel dafür, dass Bälle auch nach dem kfd-Jubiläum weiter rollen: Sie ließ viele kleine Softbälle auf die Gäste herabpurzeln, die diese gerne zur Erinnerung an den "runden" Jubiläumsabend mitnahmen ... und dazu noch zwei weitere besondere "Fanartikel" des kfd-Diözesanverbandes: das neue kfd-Jahresprogramm 2010 in Form eines Taschenkalender und die Festschrift der kfd (in der bewährten Form von kfd vor Ort)
Text: Mechtild Jansen, Geschäftsführerin
Fotos: Monika Hein