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Pilgerinnentag 25.04.2010

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Inzwischen fast schon Tradition geworden sind die beiden jährlichen Pilgerinnentage, an denen sich kfd-Frauen im Diözesanverband Essen auf den Weg machen und einen Weg unter die Füße nehmen, um in Gemeinschaft mit Anderen jenseits des Alltags etwas über sich und über „Gott und die Welt“ herauszufinden und gestärkt in den Alltag zurück zu kehren.

So sind am Sonntag 28 Frauen in Altenberg gemeinsam aufgebrochen. Wunderbares Wetter trug dazu bei, dass der manchmal beschwerliche Weg, wenn auch nicht in der geplanten Zeit, zu schaffen war.



Aber kfd-Frauen sind ja flexibel. Wenn sich im Laufe eines Tages herausstellt, dass die Karawane zu langsam zieht, um den vielleicht ein wenig zu optimistisch geplanten Tagesablauf einzuhalten so wird einfach das Programm eben geändert und den tatsächlichen Gegebenheiten angepasst.
Anfang und Ende konnten jedenfalls eingehalten werden, auch eine verkürzte Domführung zum Abschluss war noch möglich, und dazwischen wurde eifrig improvisiert, was aber der guten Stimmung keinen Abbruch tat.


Altenberg ist als Ort für diesen Tag ausgesucht worden, weil im Rahmen der Vorbereitung auf den Ökumenischen Kirchentag verschiedene Pilgerwege nach München angeboten wurden.
Die Idee war, ein Stück eines solchen Weges zu gehen, denn einige Teilnehmerinnen werden im kommenden Monat nach München zum Kirchentag fahren. Leider führt aber keine Strecke durch das Bistum Essen, so dass der Altenberger Dom als simultan genutzte Kirche Ausgangspunkt und Ziel des Pilgerinnentages wurde.


Nach einem geistlichen Impuls am Beginn des Weges setzte sich die Gruppe zunächst schweigend in Bewegung.
Es ist immer wieder erstaunlich, wenn es Frauen in einer so großen Gruppe doch ziemlich lange gelingt, einmal jede für sich den Gedanken des Impulses nachzugehen, bei sich zu bleiben, wahrzunehmen mit welchen Erwartungen und Wünschen jede gekommen ist und einfach einmal auf den Weg zu achten, die schöne Umgebung, das Singen der Vögel, das Rauschen des Wassers – und auch die Geräusche der entfernten Straße.



Es gab später einen Austausch zum Impuls des sonntäglichen Evangelientextes. Für manche Frau ist das eine neue Erfahrung, während einer Wanderung einen Bibeltext zu beleuchten, vielleicht auch mit Frauen, die man nicht näher kennt.
Natürlich gab es auch jede Menge anderer Gespräche, nicht zuletzt kommt die Sorge um das, was zur Zeit in der Kirche geschieht, bei den meisten Frauen immer wieder mal zum Ausdruck.


Die Domführung für die Gruppe wurde von einer äußerst engagierten Führerin vorgenommen, die es verstand, lebendig und begeistert über den Dom und seine Geschichte zu informieren und den Zuhörerinnen die wunderschöne Kirche zu erschließen. Passender Abschluss war dann die Betrachtung der Bronzeplastik von Arno Paffrath, die als „Ökumene“ bezeichnet wird. Dargestellt werden Bernhard von Clairvaux und Martin Luther, unter dem Kreuz kniend und von dem Christus am Kreuz gleichzeitig umarmt. Ein wunderbares Bild für die Ökumene, die ein besonders Anliegen der Frauen in der Kirche ist.
Als der Bus um 17 Uhr die Frauen wieder nach Essen brachte waren alle müde bis erschöpft, aber sich einig, dass ein gelungener Tag zu Ende geht, nicht ohne dass es auch im Bus noch „fromme Worte“ und einen Abschlusssegen gab.


C.Misz







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